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Schutzzelt wird aufgebaut

Um unsere gesunden Hamburger Alsterschwäne vor einer möglichen Gefährdung durch die Vogelgrippe zu schützen, wird auf dem Gelände des Hamburger Schwanenwesens in den nächsten Tagen ein Schutzzelt aufgebaut. Das Zelt soll den Eintrag möglicher Fäkalien z.B. durch Gänse in den Bestand der Tiere verhindern.

Aufgrund dieser Maßnahme, wird das Einfangen der Alsterschwäne am 15.11. um 11 Uhr am Hamburger Rathausmarkt entfallen.

Flügel zertrümmert

Bei unserer regelmäßigen Kontrollfahrt über die Gewässer der Alster fiel uns ein Schwan auf der auffällig schwamm. Bei näherer Überprüfung stellten wir fest, dass der Schwan einen gebrochenen Flügel hatte. Das Tier wurde eingefangen. Unsere Tierärzte diagnostizierten einen Trümmerbruch des Flügels. Der Flügel wurde jetzt amputiert.

In Hamburg ist es aufgrund des Winterquartieres der Hamburger Alsterschwäne möglich, das solche Tiere, bis auf die Flugunfähigkeit, in Freiheit völlig normal weiterleben können.  Sie werden bei uns in der winterlichen Notzeit mit ins Winterquartier genommen und hier versorgt.

In anderen Ländern ist dieses nicht möglich, sondern die Tiere müssten aufgrund der nicht mehr Auswilderungsfähigkeit eingeschläfert werden. Dies ist auch der Grund, warum Hamburg von anderen Bundesländern solche Tiere übernimmt.

 

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Auf der Bundesstraße mit dem Diensthund

Zahlreicher Anrufer meldeten in der Polizeieinsatzzentrale auf  der Bundesstraße 5 Richtung Bergedorf einen Schwan der dort  abgestürzt war und sich jetzt im Straßenverkehr bewegt.

Unterstützt und abgesichert durch die Kollegen des PK 42 wurde der gesamte Straßenbereich unter Einsatz des Diensthundes abgesucht und die Sicherheit des Straßenverkehres wieder hergestellt.

 

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Diensthund Caja sucht die Spur des nicht sichtigen Schwanes

 

Flugunfall, Gefahr im Straßenverkehr

schwan-hindenburgbrueckeschwan-hindenburgbruecke2Im vormittäglichen Berufsverkehr ist ein Schwan beim Überfliegen der Hindenburgbrücke gegen das Geländer geprallt.  Das Tier überschlug sich mehrfach und blieb in der Mitte der Fahrbahn liegen. Zum Einfangen mußten wir einen Teil der Fahrbahn mit dem Rüstwagen sperren um das Tier sicher von der Fahrbahn treiben zu  können. Am Brückengeländer konnten wir ihn dann einfangen. Aufgrund der Blutungen im Kopfbereich wurde das Tier durch unseren Tierarzt behandelt.

Amputation nach Flugunfall

Nach einem folgenschweren Flugunfall mußte diesem Jungschwan, aufgrund des Trümmerbruches,  ein Teil seines Flügels amputiert werden. Bei uns in Hamburg haben zahlreiche  dieser Tiere eine gute Möglichkeiten in der Freiheit weiter zu Leben, da wir die Tiere im Bereich der Alster optimal versorgen können. Des Weiteren kommen diese Tiere  über Winter in unser Winterquartier. Dieser Mischbestand hat sich in Hamburg über viele Jahrzehnte bewährt und gibt eigentlich nicht mehr auswilderungsfähigen/nicht überlebensfähigen Tieren die Möglichkeit, ihr leben völlig normal weiterzuführen.

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Tod am Stadtpark

Zu einem ungewöhnlichen Unfall kam es am Hamburger Stadtpark.

Ein Marderhund ist dort Opfer eines Verkehrsunfalles geworden und konnte nur noch tot geborgen werden. Marderhunde sind inzwischen in Hamburg nichts ungewöhnliches mehr, aber das sie sich nun bis zum Stadtpark verbreitet haben, war uns noch nicht bekannt.

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Tragischer Tod am Ortkatensee

Zu einem tödlichen Unfall kam es am Ortkatensee/Hohendeicher See. Vermutlich durch eine Wildererangel wurde zwei Jungschwäne für sich untrennbar durch Haken und Sehne miteinander verbunden. Eines der Tiere verfing sich so unglücklich in den Schnüren, dass dies nicht überlebte.  Das zweite Jungtier, schleppten nun den toten Körper seines Geschwisters hinter sich her. Die Kollegen des HLF 26/1 der Hamburger Berufsfeuerwehr unterstützten uns vor Ort tatkräftig, so dass das Jungtier durch uns eingefangen werden konnten. Unsere Tierärzte mußten den überlebenden Jungvogel von insgesamt 3 Angelhaken befreien. Trotz jahrelanger Erfahrung der vor Ort befindlichen Kräfte, ging uns allen diese Situation sehr nah.

Das Schwanenwesen war mit dem Rüstwagen Tierrettung und Gefahrenabwehr und dem Gerätewagen Tierrettung vor Ort. Der GW übernahm auch den Abtransport des verletzten Tieres.

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Flugunfall

Während des morgendlichen Berufsverkehres ist ein Schwan gegen eine Hochspannungsleitung geflogen und in den Straßenverkehr gestürzt.

Ein sich in unmittelbarer Nähe befindlicher Streifenwagen der Hamburger Polizei, sicherte das Tier bis zum Eintreffen des Schwanenwesens ab.

Gemeinsam mit den Kräften konnte das Tier eingefangen und dem Tierarzt zugeführt werden.

Dieser konnte auch auf dem Röntgenbild keine Verletzungen feststellen. Lediglich auf dem Rückengefieder waren Schmierpartikel der Leitung zu sehen.

Unverletzt kann der Schwan kann jetzt wieder ausgewildert werden.

Tägliche Algenstreife

Um rechtzeitig und im Vorwege erkrankte Tiere zu retten, führt das Schwanenwesen seit über einer Woche tägliche Streifenfahrten auf der Alster und deren Kanälen durch.

Teilweise sind hierfür zwei Boote im Einsatz. Sollte nur ein Boot im Einsatz sein, wird die Streife von einem Fahrzeug des täglichen Dienstes von Land aus unterstützt.

 

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